| Name: |
Terrid, Peter |
| Biographie: |
Sein erstes Werk "Das Pendel der Zeit" - ein packendes Zeitreiseabenteuer - erschien 1970 in der Heftromanreihe "Terra Nova" bei Pabel. Damals studierte er gerade Geschichte, Soziologie und politische Wissenschaften während er sich abends an die Schreibmaschine setzte, um den Roman zu verfassen. "Mit bodenloser Unverschämtheit bat ich dann einen der Perry Rhodan-Autoren, mir bei meinen literarischen Gehversuchen zu helfen." Also schickte Terrid das Manuskript nach München, wo sich sein Vorbild Hans Kneifel die Zeit nahm und das Werk prüfte. Immerhin viermal mußte er den Roman neu schreiben, bevor Hans Kneifel ihn endlich an den Lektor abschickte. Schon bald folgten weitere Romane, mit denen er sich bei Kritikern wie Lesern einen sehr guten Ruf verschaffte. Er gewann sogar alten Science Fiction-Ideen neue Aspekte ab und glänzte bereits zu dieser Zeit mit einer ausgereiften Charakterisierung seiner Hauptpersonen. So war es nicht verwunderlich, daß er das Studium an den Nagel hängte, um sich vollends auf die freie Schriftstellerei einzulassen. Er entwickelte das Epos "Time Squad" für die Terra Astra-Reihe, ein actiongeladenes Abenteuer, das mehrere Zeitepochen verband. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Terrid in die Atlan- und später auch in die Perry Rhodan-Serie einstieg. Die Science Fiction schätzt Peter Terrid als wichtigen Bestandteil der modernen Unterhaltungsliteratur: "Nur hier hat der Autor noch die Möglichkeit, sich etwas völlig neues einfallen zu lassen." Das sollte den 1949 unter dem bürgerlichen Namen Wolfpeter Ritter geborenen Schriftsteller aber nicht davon abhalten, auch in anderen literarischen Sparten tätig zu werden. So hat er an zwei Versuchen mitgewirkt, deutschsprachige Fantasy-Reihen zu publizieren. Aus seiner Feder stammten in den 70er Jahren Romane bei "Dragon" und in den 80er Jahren bei "Mythor". Western, die unter dem Namen John Catlin veröffentlicht wurden stammten ebenso von ihm wie Romane aus der "Dämonenkiller"-Reihe, die er unter dem Pseudonym Pierre Lykoff schrieb. Und hinter Patrick Wynes bei "Kommissar X" und "Die Katze" ist ebenfalls Wolfpeter Ritter zu finden. Für den Bereich der Frauenromane mußte das Pseudonym dann auch konsequenterweise weiblich sein: Patricia Wynes nannte er sich in den "Gaslicht"-Romanen. Gerade in den letzten Jahren sind einige Highlights zu erwähnen: So schrieb er 1996/97 die erste interaktive Perry Rhodan-Fortsetzungsgeschichte im Internet und auch der "Space Thriller: Eine Welt für Mörder" im Jahr 1997 ist einer seiner Meilensteine. Neben dem Schreiben von Romanen übernahm er den wöchentlichen Computer in den "Perry Rhodan"-Romanen und hinterläßt somit eine nur schwer zu füllende Lücke. Peter Terrid verstarb am 8. Dezember 1998 unerwartet und viel zu früh an Herzversagen. Auf Conventions war er immer gerne und oft gesehen, hat er doch das Gespräch mit Fans nicht gescheut. Eine Spezialität seiner Romane sei noch erwähnt: Er konnte Menschen wie Außerirdische in Extremsituationen sehr lebensnah darstellen, wobei diese über ihr normales Maß hinauswuchsen. -mk |
| Bibliographie |
| Jahr |
Titel |
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Atlan (Autor)  |
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Dämonenkiller (Autor)  |
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Dragon (Autor)  |
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Die Katze (Autor)  |
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Gaslicht (Autor)  |
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Kommissar X (Autor)  |
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Mythor (Autor)  |
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Perry Rhodan (Autor)  |
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Terra Astra (Autor)  |
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Terra Nova (Autor)  |
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